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7. Oktober 1983 Nach Art. 16 Abs. l des Bundesgesetzes über den Umweltschutz müssen Schiessanlagen, die den Vorschriften diese Gesetzes oder den Umweltverordnungen anderer Bundesgesetze nicht genügen, saniert werden.
15. Dezember 1986 Gemäss Art. 17 Abs. 3 der Lärmschutzverordnung müssen die Sanierungsmassnahmen spätestens 15 Jahre nach Inkrafttreten, d.h. am 1. April 2002 durchgeführt sein.
20. Februar 1992 Sanierungsverfügung des Justizdepartements der Schiessanlage Sarnen. (Sollte der 300m- Stand Sarnen bis März 1995 nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, muss der Schiessbetrieb eingestellt werden). Auch Schiessanlagen in Alpnach und Giswil müssen saniert werden.
März / April 1997 Auf Initiative von Thomas Gasser werden erste Planungsarbeiten für eine unterirdische 300 m Schiessanlage in Angriff genommen.
9. Juli 1997 Koordinationssitzung «Regionale Schiessanlage» durch Regierungsrat Dr. Josef Nigg. Erste Präsentation des Projektes Lungern. Anwesend sind die Einwohnergemeinderäte von Sarnen, Alpnach und Giswil.
17. September 1997 Artikel in Obwaldner Zeitung: «Private Gruppe plant regionale 300 - Meter Schiessanlage in Felskaverne in Lungern», stösst in breiten Bevölkerungskreisen auf positives Echo.
1998/1999 Peter Graf, langjähriger Trainer und damaliger Chef vom Nachwuchs im leistungssportlichen Schiessen, wird beauftragt ein Grobprojekt zu studieren und mit Beteiligten detaillierte Abklärungen der Chance und Risiken hinsichtlich finanzieller, wirtschaftlicher, geografischer und politischer Problemstellungen. Konzepterweiterung mit Priorität in Richtung Trainingscenter für Sportschützen und Jäger. Kontakte mit diversen Interessengruppen.
6. Dezember 1999 In der Cantina Caverna, Lungern findet ein grosser Informationsanlass mit interessierten Kreisen und Präsentation der Ergebnisse der Marktanalyse statt. (100 Teilnehmer)
16. März 2001 Gründung «Unterirdische Schiessanlage Walchi AG» Das Aktienkapital beträgt 1.1 Mio. CHF. Bewilligungen des SAM und des SSV zur Durchführung der Ihnen unterstellten Schiessanlässe und Übungen. Erster Verwaltungsrat Präsident: Peter Graf-Wittwer, Thun Mitglieder: Werner Schneider-Schwarz, Niederwichtrach und Thomas Gasser-Durrer, Lungern
März/April 2001 Intensive Detailplanung und Eingabe der Baubewilligung. Verhandlung mit Gemeinden und Behörden.
4. Mai 2001 Die Gemeinde Giswil sagt «ja» zur unterirdischen 300 m Schiessanlage Walchi AG.
18. Mai 2001 Auch die Gemeinde Lungern stimmt der unterirdischen Schiessanlage zu Die offizielle Baubewilligung wird erteilt.
18. Juni 2001 Start der Ausbrucharbeiten
20. Juli 2001, Offizieller Startschuss Mit Brünig Indoor wird die erste unterirdische 300 m Schiessanlage realisiert. Regierungsrätin Maria Küchler-Flury und Peter Schmid, Präsident des Schweizerischen Schützenverbandes, lösen zur Freude der zahlreichen Gäste aus Politik, Militär und Wirtschaft die erste offizielle Sprengung aus.
9. Januar 2002, ausserordentliche GV Die ausserordentliche Generalversammlung beschliesst, das Aktienkapital um 0.6 Mio. CHF auf 1.7 Mio. CHF aufzustocken, was am 22. März 2003 vollzogen wird.
28. Mai 2002, 1. ordentliche Generalversammlung Die Aktionäre genehmigen zwei weitere Kapitalerhöhungen in zwei Schritten: um CHF 600'000.- von CHF 1'700'000.- auf CHF 2'300'000.- und innert einer Frist von zwei Jahren eine Erhöhung um maximal CHF 850'000.-. Damit wird eine Eigenkapitalquote von 60 % angestrebt. Neu wurden Jürg Kaufmann, Thun und Peter Zumstein, Alpnach in den Verwaltungsrat gewählt.
29. November 2002 Offizielle Eröffnung der 300m, 150m und 100m Schiess-Sportanlagen. Verwaltungsratspräsident Peter Graf eröffnet in Anwesenheit von Weltmeister Marcel Bürge, offiziell die «Langdistanz Schiessanlage» für Schützen und Jäger, stellt die unter den Schutz der Santa Barbara und übergibt die Schlüsselgewalt an den Geschäftsführer Otto Ringgenberg. Marcel Bürge, der amtierende Weltmeister und Schützen aus der Region eröffnen den sportlichen Teil.
30. November 2002, Aktionärstag Die Aktionäre nutzen die Gelegenheit ihre Anlage zu testen und mit eigenen Augen sehen, in welche innovative Idee sie ihr Geld investiert haben.
1. Dezember 2002 Rund 4'500 Besucher aus der ganzen Schweiz besichtigten am Tag der offenen Portale die neue Schiessanlage Brünig Indoor.
Februar 2003 Nach nur 3-monatiger Bauzeit wird die Polysportive Halle eröffnet und den Vertragspartnern aus Armee und Sportverbänden und Jägern zur Ausbildung und Nutzung übergeben.
28. Mai 2003 Vollzug der bereits genehmigten Aktienkapitalerhöhung auf insgesamt CHF 3'150'000.-.
Sommer 2003, 2. ordentliche Generalversammlung Nach intensiven Verhandlungen mit dem Schweizerischen Schiesssportverband bezüglich allfälliger Partnerschaft im Bereich nationalen Leistungssportzentrums. Antrag des Verwaltungsrates an die Generalversammlung vom Juni 2003 zur Detailplanung der Olympiahalle in 2 Projektvarianten: a) Vollausbau b) Eingeschossige Variante
September 2003 Die Cantina Caverna «Schützenstube» wird mit neuem Konzept und unter neuer Führung wieder eröffnet. Das Aktienkapital wird um CHF 850'000.- auf CHF 4'000'000.- erhöht.
16. Oktober 2003 Bundesrat Samuel Schmid und die Sicherheitskommission des Ständerates (mit Bundesrat Hans Rudolf Merz, damals noch Ständerat) besuchen in Begleitung der Armeespitze, KKdt Keckeis, Dousse und Fischer die Brünig Indoor Anlage.
November 2003 In der Polyhalle werden erstmals Caterings mit bis zu 200 Gästen durchgeführt.
14. November 2003 2. Barbaraschiessen: Mit 486 Punkten holte sich Roger Ringgenberg, Grossaffoltern den Wanderpreis bei den Jagdschützen und mit 58 Punkten gewann Walter von Weissenfluh aus Innertkirchen zum 2. Mal auf 300 Meter.
Dezember 2003 Im Laufe des zweiten Halbjahres 2003 können verschiedenste Kundenanlässe mit attraktiven Schiesswettbewerben, Apéros und Essen erfolgreich durchgeführt werden.
Januar 2004 Die Nationalmannschaft des Schweizer Schiesssportverbandes ( KK Gewehr und KK Pistole) trainiert seit Ende Dezember im Brünig Indoor Schiess-Sport-Zentrum. Die gute Infrastruktur überzeugt nicht nur die beiden Nationaltrainer Crzysztof Kucharczyk und Anton Belak, sondern auch die Athleten/innen, Zudem wurden die ersten Qualifikationen für die bevorstehenden Olympischen Spiele in Athen geschossen. Die 25 m Anlage, obwohl noch Provisorium, ist gemäss den Schnellfeuerschützen Nik Marty (Weltmeisterschaft Dritter), Guido Muff sowie Michel Ansermet (Silbermedaillengewinner Olympische Spiele Sidney) eine der schönsten Indoor Anlagen Europas. Ebenfalls als wichtigen Vorteil wird die Nähe der Anlage bezeichnet.
18. Juni 2004, 3. ordentliche Generalversammlung Anlässlich der 3. ordentlichen Generalversammlung erfolgt die Wahl von Joseph Optiker, Thun in den Verwaltungsrat. Er ersetzt Jürg Kaufmann, der aus dem Verwaltungsrat verabschiedet wird.
Winter 2004 Die Homepage www.bruenigindoor.ch wird neu gestaltet und ein ausgeklügeltes Reservierungssystem integriert. Ein umfassendes Paket von Kursen wird angeboten.
November 2004 Im November 2004 kann die neue Olympiahalle eröffnet werden - eine der modernsten Trainings- und Wettkampfhallen für olympische Gewehr- und Pistolendisziplinen. Der mehrfache Weltmeister und Olympiasier OSP Ralf Schumann, Deutschland, bezeichnet die Olympiahalle als die schönste und modernste Trainingsanlage, die er je gesehen hat.
Am 20./21. November 2004 findet ein Tag der offenen Portale statt Der Anlass weckt hohes Interesse bei Schützen und Nichtschützen. Über 4'500 Gäste können die unterirdische Schiessanlage besichtigen und benutzen. Es wird auf allen Anlagen und in jeder Schiessdisziplin geschossen.
16. Dezember 2004 Nach der dritten Aktienkapitalerhöhung im Jahr 2004 beträgt dieses neu CHF 5.5 Mio.
24. Juni 2005 Anlässlich der 4. ordentlichen Generalversammlung wird Peter Zumstein, Alpnach aus dem Verwaltungsrat verabschiedet. Die Unterirdische Schiessanlage Walchi AG wird offiziell in Brünig Indoor umformiert. Das Aktienkapital beträgt nach einer weiteren Erhöhung im Mai 2005 aktuell CHF 6 Mio. und kann innert 2 Jahren erneut erhöht werden, neu um maximal CHF 3 Mio.. Otto Ringgenberg wird an diesem Tag geehrt, für seine grossen Verdienste und immensen Arbeitsaufwand als Geschäftsführer, während den Bauetappen und der gleichzeitig erfolgten Inbetriebnahme der Anlage.
20. Dezember 2005 Eine weitere Aktienkapitalerhöhung um CHF 500'000.- iwrd realisiert.
2. Juni 2006 Bereits findet die 5. ordentliche Generalversamlung in Brünig Indoor statt. Werner Schneider, Wichtrach scheidet aus dem Verwaltungsrat aus. Franz Stämpfli, Rechtsanwalt Innertkirchen, wird neu in den Verwaltungsrat gewählt. Der Umsatz im Jahr 2005 hat die Millionengrenze überschritten.
21. Juni 2006 Nach intensiver und kurzer Bauzeit eröffnet das modernste interaktive Schiesskino in Europa. Der Kick off wird PR-mässig umrahmt von den "Filmtagen 22. - 25. Juni 2006".
19. September 2006 Vollzug einer weiteren Erhöhung des Aktienkapitals um CHF 300'000.- auf CHF 6.8 Mio.
April 2007 Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schiesssportverbandes (SSV) beschliesst, Brünig Indoor als nationales Leistungszentrum anzuerkennen und zeichnet Aktien in der Höhe von CHF 1 Mio.
8. Mai 2007 Das Aktienkapital wird erhöht um insgesamt CHF 1'250'000.- (inklusive des Anteils SSV).
15. Juni 2007 An der 6. ordentlichen Generalversammlung kann der Verwaltungsrat erstmals von einem schwarzen Jahresergebnis 2005 berichten. Neu werden Niklaus Rohrer, Sachseln und Urs Weibel, Adligenswil, Direktor des SSV, in den Verwaltungsrat gewählt.
Herbst 2007 Erweiterung der 300 m Anlage von 10 auf 15 Scheiben. Einbau der Lifte beim Schützenhaus und bei der Olympiahalle. Neubau der mobilen Anlage "Campo" Eröffnung am 8. Dezember 2007.
14. Januar 2008 Peter Graf, Verwaltungsratspräsident und Gesellschaftsgründer, verstirbt nach langem Kampf gegen sein Krebsleiden. Franz Stämpfli übernimmt dessen Nachfolge als Präsident des Verwaltungsrates anlässlich der VR-Sitzung vom 14. Februar 2008.
20. März 2008 Erhöhung des Aktienkapitals um weitere CHF 250'000 auf CHF 8'200'000.
1. Juni 2008 Mieterwechsel im Waffengeschäft. Nach 6 Jahren kündigt das Waffenhaus Schneider das Mietverhältnis und die Waffenwerkstatt Ming findet Einzug bei Brünig Indoor.
November/Dezember 2008 Neugestaltung Eingangsbereich mit Vitrinen für Werbepartner und Ausstellungsraum für SwissArms sowie mit neuem Farbkonzept.
12. Juni bis 12. Juli 2009 Nach langer und intensiver Vorbereitung findet das 26. Kantonale Schützenfest Obwalden in Brünig Indoor statt. Über 10'000 Besucher davon 6'750 Schützen nehmen daran teil. Es wurde Geschichte geschrieben und ein Meilenstein für die Zukunft des Schiesssports in der Schweiz gesetzt.
Sommer 2010 Das Mietverhältnis mit der Waffenwerkstatt Ming endet am 30. Juni 2010. Die Lokalitäten werden umgestaltet in Verkaufs-, Empfangs- und Büroräumlichkeiten und ausschliesslich von Brünig Indoor genutzt. Die Büroarbeitsplätze bei der Gasser Felstechnik AG (Büro B) werden aufgehoben.
2012 Zehn Jahre Schiess-Sport-Zentrum Brünig Indoor
Als im November 2002 der inzwischen verstorbene Verwaltungsrats-präsident Peter Graf den ersten Teil des Schiesssportzentrums feierlich er-öffnete, waren viele Schiesssportfreunde und Jäger erstaunt und zum Teil auch sehr skeptisch. Die Idee, künftig unterirdisch mit Gewehr und Pistole zu trainieren und im harten Felsmassiv vom Brünigpass auch Wettkämpfe zu bestreiten, musste sich zu Beginn zuerst durchsetzen und die Anlage hatte viel Tests zu bestehen. Inzwischen hat sich die Anlage in Schützen- und Jägerkreisen etabliert. Im Jahr 2012 konnte der weltweit einzigartige Betrieb Brünig Indoor bereits sein zehnjähriges Bestehen feiern. Im umweltfreundlichen Schiess-Sport-Zentrum konnten in den letzten Jahren jeweils rund 30`000 Personen begrüsst werden. Neben den Hauptkunden wie Schützen, Jäger und Sicherheitsorganisationen, buchten auch sehr viele Firmen, Organisationen und Vereine individuelle Events im Schiess-Sport-Zentrum. Die Marke "Brünig Indoor" wird auch über die Landesgrenze hinaus beachtet. Gelegentlich trainieren auch Schützen aus den Nachbarstaaten bei Brünig Indoor. Im Jubiläumsjahr 2012 wurden zehn verschiedene Sport- und Gesellschafts-Events angeboten. Als Höhepunkt des Jubiläumsjahres wurde am Samstag 16. Juni ein unterirdischer Biathlon auf Schnee ausgetragen. Insgeamt waren fast 100 athleten am Start. Das Teilnehmerfeld reichte von jugendlichen Wettkämpfern über die komplette Swiss Ski Biathlon Mannschaft bis zu internationalen Athleten.
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